Unser Magazin finanziert sich unter anderem über sogenannte Affiliate-Links, du erkennst sie an einem kleinen Sternchen (*) direkt am Link. Dabei handelt es sich um Partnerlinks zu bestimmten Produkten oder Shops. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Das hilft uns dabei, unsere redaktionelle Arbeit unabhängig und kostenlos zugänglich zu halten.
In einigen Fällen führen diese Links auch zu Amazon. Uns ist bewusst, dass Amazon als Unternehmen in vielen Bereichen kritisch betrachtet wird – zum Beispiel in Bezug auf Steuergerechtigkeit, Arbeitsbedingungen, den Umgang mit Retouren oder die Auswirkungen auf den lokalen Einzelhandel. Gerade deshalb wägen wir sehr genau ab, ob und wann wir einen Amazon-Link setzen.
Wann wir Amazon-Links nutzen
Wir nutzen Amazon-Links nur dann, wenn:
- es konkrete Nachfrage von Leser*innen gibt,
- das Produkt anders kaum erhältlich ist (z. B. kleine Marken ohne eigenen Shop), oder
- es Sinn macht, um die Sichtbarkeit von nachhaltigen Alternativen zu erhöhen.
Amazon ist – trotz aller berechtigter Kritik – für viele Leser und Leserinnen nach wie vor die erste Anlaufstelle für die Produktsuche. Daher kann es sinnvoll sein, genau dort nachhaltigere Produkte zu positionieren, um auch außerhalb klassischer Nischen Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Welche Alternativen wir bevorzugen
Wo immer es möglich ist, verlinken wir bevorzugt auf ethisch orientierte Händler, Direktshops der Hersteller oder faire Marktplätze wie Avocadostore, Memolife, Greenality, Grüne Erde oder Fairmondo. Auch Plattformen wie Etsy (für Handgemachtes) oder Manomama (für sozialverträgliche Produktion) sind für uns erste Wahl, wenn das Angebot passt.
Unabhängigkeit und Verantwortung
Wichtig: Unsere redaktionelle Unabhängigkeit bleibt davon unberührt. Affiliate-Links beeinflussen niemals unsere Bewertung von Produkten oder Anbietern. Kein Hersteller kann sich durch eine Provision einen Platz in unseren Empfehlungen „erkaufen“. Unsere Auswahl basiert auf inhaltlicher Recherche, Produktqualität, Nachhaltigkeitskriterien und Nutzerinteresse.
Wir wissen, dass nachhaltiger Konsum nicht allein durch Empfehlungen entsteht, sondern durch Transparenz, Aufklärung und bewusste Entscheidungen. Deshalb kennzeichnen wir Affiliate-Links transparent und erklären offen, wie wir damit umgehen.
Fazit: Bewusster Konsum mit Augenmaß
Wir möchten mit unserem Magazin dazu beitragen, dass Konsum nicht wahllos geschieht, sondern gut überlegt. Ob jemand ein Produkt bei Amazon kauft, beim lokalen Fachhändler bestellt oder gar nichts kauft, liegt letztlich bei der einzelnen Person. Unser Ziel ist es, Informationen bereitzustellen, Orientierung zu bieten und nachhaltige Entscheidungen zu erleichtern – auch wenn das bedeutet, einen unbequemen Spagat zwischen Idealismus und realer Nutzungspraxis zu gehen.
Auch innerhalb der Redaktion diskutieren wir regelmäßig darüber, wie wir mit Affiliate-Links umgehen wollen. Denn nachhaltiger Konsum bedeutet auch: sich mit Kompromissen und Zwischentönen auseinanderzusetzen. Uns ist klar, dass das Thema Widersprüche mit sich bringt. Gerade deshalb ist es uns wichtig, die Debatte nicht zu vermeiden, sondern sie aktiv zu führen.
Unsere Grundhaltung bleibt klar: Wir wollen bewussten Konsum fördern, nicht blinden Konsum.
Wir wollen dabei unterstützen, nicht steuern. Unsere Rolle sehen wir in der Einordnung und in der Sichtbarmachung von Wegen, die über den reinen Kauf hinausgehen, zum Beispiel Leihen, Tauschen oder Reparieren. Auch das spiegelt sich in unseren Artikeln.
Wenn du Fragen zu unserer Affiliate-Praxis hast, Kritik oder Hinweise zu fairen Shops oder Produkten, freuen wir uns über deine Rückmeldung. Auch wir lernen gerne dazu.