Nachhaltig wohnen – schön und gut. Aber was heißt das eigentlich für die eigene Wohnung? Muss jetzt die komplette Einrichtung ausgetauscht werden? Braucht es eine Wärmepumpe, Solarpanels auf dem Dach und Möbel aus zertifiziertem Holz?
Nein. Zumindest nicht zwingend.
Schon beim Blick auf den eigenen Energieverbrauch, die Heizung oder den nächsten Möbelkauf gibt es Möglichkeiten, Ressourcen zu sparen. Wer zur Miete wohnt, hat dabei andere Spielräume als jemand mit einem eigenen Haus. Und auch das Budget spielt eine Rolle.
Deshalb muss nachhaltiges Wohnen nicht mit einer langen Einkaufsliste beginnen. Häufig ist es sinnvoller, erst einmal zu schauen, was im eigenen Zuhause überhaupt anfällt: Wie wird geheizt? Wie viel Strom wird verbraucht? Was wird neu gekauft, obwohl das alte Möbelstück noch gut ist? Und wo lässt sich etwas verändern, ohne den ganzen Haushalt auf den Kopf zu stellen?
Was bedeutet nachhaltig wohnen?
Nachhaltig wohnen bedeutet zunächst einmal, mit Energie, Wasser, Wohnraum und Materialien möglichst sparsam umzugehen. Auch die Frage, was angeschafft wird und wie lange Dinge genutzt werden, gehört dazu.
Ein Beispiel: Ein Sofa muss nicht automatisch nachhaltig sein, nur weil es aus einem bestimmten Material besteht. Wenn es nach wenigen Jahren ersetzt wird, sieht die Bilanz schon wieder anders aus. Ein gebrauchtes Sofa, das noch viele Jahre genutzt wird, kann die vernünftigere Wahl sein.
Ähnlich sieht es bei Renovierungen aus. Muss wirklich alles neu? Oder reicht es vielleicht, die Wände zu streichen, einen Boden auszubessern oder ein Möbelstück aufzuarbeiten?
Für uns ist genau dieser Blick aufs Ganze entscheidend. Nachhaltig wohnen heißt nicht, möglichst viele Produkte mit grüner Aufschrift zu kaufen. Es geht viel öfter darum, vorhandene Dinge länger zu nutzen, Energie nicht unnötig zu verbrauchen und bei größeren Entscheidungen genauer hinzusehen.
Wie viel sich verändern lässt, hängt allerdings stark von der Wohnsituation ab. In einer Mietwohnung kann niemand einfach die Fenster austauschen oder eine neue Heizung einbauen. Wer ein eigenes Haus besitzt, hat mehr Möglichkeiten – dafür können größere Maßnahmen schnell teuer und aufwendig werden.
Es gibt also keinen einzigen richtigen Weg zum nachhaltigen Zuhause. Die sinnvollsten Schritte hängen davon ab, wie und wo jemand wohnt.
Welche Maßnahmen machen beim nachhaltig Wohnen wirklich einen Unterschied?
Nicht jede Veränderung im Haushalt wirkt sich gleich stark aus. Ein neuer Korb aus Bambus ist nett, wird beim Thema Nachhaltigkeit aber kaum ins Gewicht fallen, wenn gleichzeitig die Heizung unnötig viel Energie verbraucht.
Beim Wohnen lohnt sich deshalb ein Blick auf die großen Verbrauchsbereiche. Heizung und Warmwasser gehören in vielen Haushalten dazu, ebenso der Stromverbrauch. Auch die Größe der Wohnung spielt eine Rolle: Je mehr Wohnfläche beheizt, beleuchtet und eingerichtet werden muss, desto mehr Energie und Ressourcen werden dafür benötigt.
Erst danach kommen viele kleinere Entscheidungen des Alltags. Möbel gebraucht kaufen, Dinge reparieren, weniger wegwerfen oder beim Renovieren auf geeignete Materialien achten – all das kann ebenfalls etwas verändern. Die einzelnen Maßnahmen haben aber nicht automatisch dasselbe Gewicht.
Wir würden deshalb nicht versuchen, jeden Bereich gleichzeitig zu optimieren. Sinnvoller ist es, zuerst dort anzusetzen, wo im eigenen Zuhause tatsächlich viel Energie oder Material verbraucht wird. Wer beispielsweise in einer schlecht gedämmten Wohnung mit einer alten Heizung lebt, erreicht mit einer optimierten Heizweise meist mehr als mit dem Austausch sämtlicher Haushaltsprodukte.
Die größten Stellschrauben beim Wohnen
| Bereich | Was sich prüfen lässt |
|---|---|
| Heizen | Raumtemperatur, Heizverhalten, Wärmeverluste |
| Warmwasser | Duschverhalten, Warmwasserbereitung |
| Strom | Haushaltsgeräte, Beleuchtung, Stand-by |
| Wohnfläche | Größe der Wohnung im Verhältnis zur Nutzung |
| Einrichtung | Neukauf, Gebrauchtkauf, Lebensdauer |
| Renovierung | Farben, Böden und andere Materialien |
| Haushalt | Wasser, Reinigungsmittel, Abfall |
Was davon zuerst angegangen wird, hängt von der Wohnsituation ab. Wer zur Miete wohnt, kann vielleicht den Stromanbieter wechseln oder alte Möbel ersetzen, aber keine Fassadendämmung beschließen. Eigentümer haben bei der Gebäudehülle und Heizung mehr Möglichkeiten, müssen dafür meist deutlich mehr Geld und Planung einrechnen.
Nachhaltig wohnen ist deshalb weniger eine Frage des perfekten Maßnahmenkatalogs. Es geht darum, die eigenen Möglichkeiten zu kennen und sie vernünftig zu nutzen.

Nachhaltig wohnen und Energie sparen
Beim Energieverbrauch lässt sich im Haushalt oft mehr bewirken als beim Austausch einzelner Produkte. Vor allem Heizung und Warmwasser fallen ins Gewicht. Auch beim Strom gibt es einige Stellschrauben, die sich ohne große Umbauten verändern lassen.
Nachhaltig heizen und richtig lüften
Die Heizung läuft in vielen Wohnungen monatelang. Entsprechend lohnt sich ein Blick auf die Raumtemperatur. Schon ein etwas niedriger eingestelltes Thermostat kann den Energieverbrauch senken, ohne dass die Wohnung gleich kalt wirken muss.
Auch beim Lüften kommt es auf die Gewohnheiten an. Gekippte Fenster lassen im Winter über längere Zeit Wärme entweichen. Besser ist es, die Fenster für einige Minuten weit zu öffnen und anschließend wieder zu schließen. Wie lange gelüftet werden sollte, hängt unter anderem von Raum, Wetter und Wohnsituation ab.
Heizkörper sollten außerdem nicht von Möbeln oder schweren Vorhängen verdeckt werden. Sonst kann sich die Wärme schlechter im Raum verteilen.
Wir würden die Heizung trotzdem nicht einfach möglichst weit herunterdrehen. Eine Wohnung sollte angenehm nutzbar bleiben. Wer friert oder ständig nachregeln muss, hat von einer vermeintlich perfekten Energiesparroutine wenig.
Bei einer eigenen Immobilie gehen die Möglichkeiten noch weiter. Eine gute Dämmung, moderne Fenster oder eine passende Heizungsanlage können den Energiebedarf des Gebäudes deutlich beeinflussen. Solche Maßnahmen gehören allerdings in eine andere Größenordnung als das richtige Lüften und sollten gut geplant werden.
Stromverbrauch im Haushalt senken
Auch beim Strom lohnt sich zunächst ein Blick auf die Geräte, die regelmäßig laufen. Kühlschrank, Gefriergerät, Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler gehören in vielen Haushalten zu den größeren Verbrauchern.
Nicht jedes Gerät muss sofort ersetzt werden. Funktioniert ein Kühlschrank noch zuverlässig, ist ein Neukauf allein wegen eines vermeintlich nachhaltigeren Modells nicht automatisch die beste Entscheidung. Bei einer Neuanschaffung spielen dagegen Energieverbrauch, Lebensdauer und Reparierbarkeit eine Rolle.
Kleine Gewohnheiten helfen ebenfalls:
- Geräte nicht unnötig im Stand-by laufen lassen
- Waschmaschine und Geschirrspüler möglichst voll beladen
- Wäsche, wenn möglich, an der Luft trocknen
- LED-Lampen verwenden
- Kühl- und Gefriergeräte nicht unnötig kalt einstellen
- Elektrogeräte nur anschaffen, wenn sie im Alltag tatsächlich gebraucht werden
Gerade beim letzten Punkt wird Nachhaltigkeit schnell zur Konsumfrage. Ein neues Gerät mit vielen Funktionen ist nicht automatisch die bessere Wahl, wenn die vorhandene Ausstattung ihren Zweck noch erfüllt.
Ökostrom und erneuerbare Energien
Wer keinen eigenen Strom erzeugt, kann seinen Stromtarif prüfen und einen Anbieter mit einem nachvollziehbaren Angebot für erneuerbare Energien wählen. Dabei lohnt sich ein genauer Blick auf die Tarifbedingungen und die Herkunft des Stroms.
Wer ein eigenes Haus besitzt, hat darüber hinaus weitere Möglichkeiten. Eine Photovoltaikanlage kann beispielsweise einen Teil des benötigten Stroms selbst erzeugen. Ob sich die Investition lohnt, hängt allerdings von mehreren Faktoren ab – etwa der Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung und dem eigenen Stromverbrauch.
Für Mieter sieht die Situation anders aus. Eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Hausdach lässt sich normalerweise nicht einfach umsetzen. Je nach Wohnsituation können jedoch andere Lösungen infrage kommen.
Nachhaltig wohnen bedeutet beim Thema Energie also nicht, möglichst viele technische Lösungen einzubauen. Für uns zählt zuerst, wie viel Energie tatsächlich benötigt wird. Erst danach sollte die Frage kommen, woher diese Energie stammt.
Energieverbrauch beim Wohnen langfristig reduzieren
Heizung und Strom lassen sich mit dem eigenen Verhalten beeinflussen. Bei der Wohnung selbst wird es schon etwas komplizierter. Fenster, Wände, Dach und die Größe des Wohnraums bestimmen mit, wie viel Energie überhaupt benötigt wird.
Wärmedämmung und Fenster
Über schlecht gedämmte Bauteile kann viel Wärme verloren gehen. Das betrifft zum Beispiel Außenwände, das Dach oder die oberste Geschossdecke. Auch alte Fenster können eine Schwachstelle sein.
Bei einem eigenen Haus kann eine energetische Sanierung deshalb einen größeren Unterschied machen als viele kleine Maßnahmen im Haushalt. Welche Maßnahme sinnvoll ist, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Baujahr, Zustand des Gebäudes und vorhandene Heiztechnik spielen eine Rolle.
In einer Mietwohnung sieht das anders aus. Fenster oder Fassade können Mieter normalerweise nicht selbst austauschen. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf Zugluft und offensichtliche Schwachstellen. Bei Problemen sollte der Vermieter angesprochen werden.
Wer über eine Sanierung nachdenkt, sollte außerdem nicht nur auf die Dämmung schauen. Gebäudehülle, Fenster und Heizung hängen miteinander zusammen. Eine einzelne Maßnahme kann sinnvoll sein, muss aber zum restlichen Gebäude passen.
Wir würden deshalb bei einer größeren Sanierung nicht einfach die Maßnahme mit dem besten Werbeversprechen auswählen. Eine fachliche Bestandsaufnahme ist wesentlich hilfreicher als eine pauschale Empfehlung aus dem Internet.
Welche Rolle spielt die Wohnfläche?
Auch die Größe der Wohnung gehört zum nachhaltigen Wohnen. Je mehr Fläche beheizt, beleuchtet und eingerichtet werden muss, desto mehr Energie und Materialien werden dafür benötigt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass möglichst klein automatisch besser ist. Ein Haushalt mit Kindern braucht andere Räume als eine alleinlebende Person. Und wer im Homeoffice arbeitet, hat ebenfalls einen anderen Platzbedarf.
Interessanter ist die Frage, wie gut die vorhandene Fläche genutzt wird. Ein selten genutztes Gästezimmer, das das ganze Jahr beheizt und eingerichtet wird, kann beispielsweise anders bewertet werden als ein Raum, der täglich gebraucht wird und mehrere Funktionen erfüllt.
Beim Umzug kann die Wohnfläche trotzdem ein Punkt sein, über den sich nachdenken lässt. Braucht es wirklich fünf Zimmer oder würde eine kleinere Wohnung ebenfalls funktionieren? Solche Fragen sind sehr individuell.
Auch kleine Wohnungen haben schließlich ihren Preis. Wenn auf wenigen Quadratmetern ständig neue Möbel angeschafft werden müssen oder Dinge keinen vernünftigen Platz finden, ist damit ebenfalls wenig gewonnen.
Nachhaltig wohnen bedeutet deshalb nicht, sich auf möglichst wenig Fläche zu zwängen. Für uns ist entscheidender, dass Wohnraum zur tatsächlichen Lebenssituation passt und möglichst lange sinnvoll genutzt werden kann.

Nachhaltig einrichten: Möbel bewusst auswählen
Möbel begleiten uns oft über viele Jahre. Trotzdem werden Sofa, Schrank oder Esstisch erstaunlich schnell ausgetauscht, wenn sich der Geschmack ändert oder etwas Neues ins Zuhause einziehen soll.
Für nachhaltiges Wohnen muss deshalb nicht jedes Möbelstück neu gekauft werden. Gerade bei gut erhaltenen gebrauchten Möbeln lohnt sich ein genauer Blick. Secondhand-Läden, Kleinanzeigen, Möbelbörsen oder Tauschplattformen können interessante Alternativen zum Neukauf sein.
Gebrauchte Möbel statt Neukauf
Ein gebrauchtes Möbelstück weiterzuverwenden spart zunächst die Herstellung eines neuen Produkts. Gleichzeitig bekommt ein vorhandener Gegenstand eine längere Nutzungsdauer.
Das funktioniert besonders gut bei Möbeln, die stabil gebaut sind und sich reparieren oder aufarbeiten lassen. Ein zerkratzter Holztisch muss beispielsweise nicht gleich zum Sperrmüll. Abschleifen, neu ölen oder lackieren kann ihm noch viele Jahre geben.
Bei Polstermöbeln lohnt sich dagegen ein genauerer Blick auf Zustand und Hygiene. Ein günstiges Sofa ist keine gute Wahl, wenn es stark beschädigt ist oder bald wieder ersetzt werden muss.
Welche Materialien eignen sich für nachhaltige Möbel?
Holz wird häufig mit nachhaltigen Möbeln verbunden. Entscheidend ist aber nicht allein, dass ein Möbelstück aus Holz besteht. Herkunft, Verarbeitung, Haltbarkeit und die verwendeten Oberflächen spielen ebenfalls eine Rolle.
Bei Holz können anerkannte Zertifizierungen wie FSC oder PEFC eine Orientierung bieten. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf die konkrete Herkunft und Verarbeitung, denn ein Siegel beantwortet nicht automatisch jede Frage rund um ein Möbelstück.
Auch andere Materialien können sinnvoll sein. Recycelte oder wiederverwendete Materialien können Ressourcen schonen. Bei Kunststoffen, Verbundmaterialien oder beschichteten Möbeln ist dagegen oft schwieriger einzuschätzen, wie gut sie später repariert oder verwertet werden können.
Wir würden deshalb nicht allein nach dem Material auf dem Etikett entscheiden. Ein robustes Möbelstück, das viele Jahre genutzt werden kann, ist für uns meist interessanter als ein Produkt, das mit einem einzelnen nachhaltigen Material wirbt, aber schnell ersetzt werden muss.
Möbel reparieren und lange nutzen
Die längste Lebensdauer ist häufig die beste Ausgangslage. Kleine Schäden lassen sich bei vielen Möbeln selbst beheben: Schrauben nachziehen, Scharniere austauschen, Oberflächen ausbessern oder einen Stuhl neu verleimen.
Auch eine Veränderung der Optik kann einen Neukauf überflüssig machen. Ein alter Schrank lässt sich beispielsweise abschleifen und neu streichen. Bei hochwertigen Möbeln kann sich außerdem eine professionelle Reparatur lohnen.
Wer beim Kauf schon auf stabile Konstruktionen, Ersatzteile und eine zeitlose Gestaltung achtet, hat später mehr Möglichkeiten.
Und manchmal ist die beste Entscheidung schlicht, gar nichts zu kaufen. Wenn das vorhandene Regal seinen Zweck erfüllt, muss es nicht wegen eines neuen Einrichtungstrends weichen.
Nachhaltig renovieren: Farben, Böden und Materialien
Eine Renovierung muss nicht automatisch bedeuten, dass alles Alte rausfliegt und möglichst viel Neues gekauft wird. Oft geht es auch mit weniger Material und etwas mehr Geduld.
Bevor die neue Farbe an die Wand kommt, lohnt sich deshalb ein kurzer Rundgang durch den Raum: Was kann bleiben? Was lässt sich reparieren? Und was muss tatsächlich ersetzt werden?
Farben und Lacke bewusst auswählen
Bei Wandfarben und Lacken lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe und die entsprechenden Kennzeichnungen. Gerade in Schlaf- und Kinderzimmern können emissionsarme Produkte eine gute Wahl sein.
Naturfarben sind dabei nicht automatisch für jeden Einsatz die beste Lösung. Entscheidend ist, was gestrichen werden soll und welche Eigenschaften die Farbe mitbringen muss. Auch bei Lacken gibt es unterschiedliche Produkte für Möbel, Türen oder stark beanspruchte Flächen.
Ein hoher Preis sagt übrigens wenig über die tatsächliche Qualität oder Umweltverträglichkeit aus. Gütesiegel können bei der Auswahl helfen, sollten aber nicht das einzige Kriterium sein.
Alte Böden nicht vorschnell ersetzen
Ein Boden, der noch in Ordnung ist, muss nicht wegen eines neuen Einrichtungstrends weichen. Holzböden lassen sich beispielsweise abschleifen und neu behandeln. Auch kleinere Schäden an anderen Bodenbelägen können sich teilweise reparieren lassen.
Wenn ein neuer Boden nötig ist, spielen neben dem Material auch Haltbarkeit und Verlegeart eine Rolle. Ein Belag, der viele Jahre hält und sich bei Bedarf reparieren lässt, kann interessanter sein als eine kurzfristige Lösung.
Wir halten wenig davon, eine Renovierung grundsätzlich mit einem kompletten Austausch gleichzusetzen. Was bereits vorhanden ist, muss sich nicht erst durch ein Nachhaltigkeitssiegel legitimieren. Wenn etwas noch funktioniert, ist Weiterverwenden oft der naheliegendere Weg.
Weniger neu kaufen
Auch bei einer Renovierung wächst schnell die Einkaufsliste: neue Vorhänge, Lampen, Teppiche, Deko und Möbel sollen schließlich zum frisch renovierten Raum passen.
Genau hier kann man sich bewusst bremsen. Vorhänge lassen sich waschen, Möbel umstellen und manche Dinge neu kombinieren. Vielleicht passt der alte Schrank nach dem Streichen der Wände sogar besser als gedacht.
Wenn etwas wirklich fehlt, können gebrauchte Möbel oder Materialien eine Alternative sein. Das ist nicht immer möglich und manchmal braucht es tatsächlich einen Neukauf. Dann lohnt sich ein Blick auf Qualität, Reparierbarkeit und voraussichtliche Nutzungsdauer.
Nachhaltig wohnen in der Mietwohnung
Wer zur Miete wohnt, kann nicht einfach neue Fenster einbauen oder die Heizung austauschen. Trotzdem gibt es mehr Möglichkeiten, als es auf den ersten Blick scheint.
Beim Strom kannst du selbst entscheiden, welchen Tarif du nutzt. Auch Heizgewohnheiten, Wasserverbrauch und der Umgang mit vorhandenen Möbeln liegen weitgehend in der eigenen Hand. Bei kleineren Renovierungen kommt es darauf an, was im Mietvertrag vereinbart ist.
Anders sieht es bei der Wohnung selbst aus. Wenn Fenster undicht sind, die Räume schlecht gedämmt werden oder die Heizung Probleme macht, ist das keine Aufgabe, die Mieter einfach selbst lösen müssen. Solche Punkte solltest du dem Vermieter mitteilen und klären, welche Maßnahmen möglich sind.
Auch beim Einrichten gibt es keinen Grund, eine Mietwohnung als Übergangslösung zu behandeln. Möbel können jahrelang mitgenommen und weiterverwendet werden. Gebrauchte Stücke sind ebenso eine Möglichkeit wie Reparaturen oder eine neue Nutzung vorhandener Dinge.
Was lässt sich ohne Umbau verändern?
Einige Maßnahmen brauchen weder Handwerker noch große Investitionen. Heizkörper sollten frei bleiben, Fenster lassen sich richtig öffnen statt dauerhaft gekippt zu sein und unnötig laufende Elektrogeräte können ausgeschaltet werden.
Auch beim Einkauf hast du freie Hand. Statt bei jedem Umzug neue Möbel zu kaufen, können vorhandene Stücke mitgenommen, angepasst oder repariert werden.
Unser Eindruck ist: Gerade in einer Mietwohnung muss Nachhaltigkeit nicht an fehlenden baulichen Möglichkeiten scheitern. Es bringt wenig, sich über eine nicht beeinflussbare Dämmung zu ärgern, wenn gleichzeitig bei den eigenen Gewohnheiten Spielraum besteht.
Was können Mieter am Gebäude selbst verändern?
Größere Veränderungen brauchen normalerweise die Zustimmung des Vermieters. Das betrifft etwa bauliche Maßnahmen, bestimmte Renovierungen oder technische Anlagen.
Wenn eine Wohnung dauerhaft viel Energie benötigt, kann sich ein Gespräch mit dem Vermieter trotzdem lohnen. Vielleicht sind Fenster, Heizungsanlage oder Dämmung ohnehin sanierungsbedürftig. Dann geht es nicht nur um den eigenen Verbrauch, sondern auch um den Zustand des Gebäudes.
Nicht jede Maßnahme lässt sich sofort umsetzen. Und nicht jede Investition lohnt sich in jeder Immobilie. Gerade deshalb sollte zuerst geklärt werden, wo das eigentliche Problem liegt.
Wasser und Haushalt nachhaltiger gestalten
Nach Heizung und Strom ist auch der tägliche Umgang mit Wasser und Haushaltsprodukten einen Blick wert. Hier geht es weniger um große Umbauten als um Gewohnheiten, die sich im Alltag nebenbei verändern lassen.
Wasserverbrauch reduzieren
Beim Duschen, Waschen und Spülen kommt einiges an Wasser zusammen. Ein wassersparender Duschkopf oder ein Durchflussbegrenzer kann den Verbrauch reduzieren, ohne dass gleich die ganze Armatur ausgetauscht werden muss.
Auch beim Zähneputzen muss das Wasser nicht laufen. Die Waschmaschine und der Geschirrspüler sollten möglichst erst eingeschaltet werden, wenn sich eine volle Ladung angesammelt hat.
Wer einen Garten oder Balkon hat, kann außerdem Regenwasser zum Gießen auffangen. Gerade im Sommer ist das praktisch und spart Trinkwasser.
Beim Thema Wasser lohnt sich allerdings ein differenzierter Blick. Nicht jede vermeintliche Sparmaßnahme ist automatisch sinnvoll. Ein sehr kurzes Duschen mit kaltem Wasser ist zwar sparsam, aber für die meisten Menschen keine realistische Dauerlösung.
Nachhaltig putzen
Beim Putzen sammeln sich schnell zahlreiche Spezialmittel an: eines fürs Bad, eines für die Küche, eines für die Fenster und noch ein weiteres für irgendeine besonders hartnäckige Oberfläche.
Vieles davon braucht es nicht unbedingt. Mit wenigen geeigneten Reinigungsmitteln lässt sich im Haushalt bereits einiges erledigen. Hausmittel wie Zitronensäure, Natron oder Essig können je nach Anwendung ebenfalls hilfreich sein. Allerdings eignen sie sich nicht für jede Oberfläche.
Auch beim Einkauf lohnt sich ein Blick auf Verpackung und Dosierung. Konzentrate können beispielsweise weniger Verpackungsmaterial benötigen, weil nicht so viel Wasser mittransportiert werden muss.
Unserer Einschätzung nach wird beim Putzen häufig mehr gekauft als tatsächlich gebraucht. Ein gut gefüllter Schrank mit Spezialreinigern macht den Haushalt nicht automatisch nachhaltiger.

Abfall vermeiden und richtig trennen
Mülltrennung gehört zum Alltag, noch besser ist es aber, Abfall möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.
Wiederverwendbare Taschen und Behälter können Einwegverpackungen ersetzen. Lebensmittel lassen sich teilweise unverpackt oder in größeren Gebinden kaufen. Und bevor etwas im Müll landet, lohnt sich die Frage, ob es noch anderweitig verwendet, repariert oder weitergegeben werden kann.
Bei kaputten Elektrogeräten gelten andere Regeln als beim normalen Hausmüll. Auch Batterien, Farben oder bestimmte andere Produkte gehören nicht einfach in die Restmülltonne.
Beim nachhaltigen Wohnen geht es deshalb nicht darum, möglichst wenig Müll im Mülleimer zu sehen. Entscheidend ist eher, wie viele Dinge überhaupt angeschafft werden, wie lange sie genutzt werden und was danach mit ihnen passiert.
Nachhaltig bauen und sanieren
Wer ein eigenes Haus besitzt oder einen Neubau plant, hat beim nachhaltigen Wohnen deutlich mehr Möglichkeiten als in einer Mietwohnung. Gleichzeitig sind die Entscheidungen größer und oft mit erheblichen Kosten verbunden.
Bei einem Neubau beginnt nachhaltiges Wohnen deshalb schon vor dem ersten Spatenstich. Die Größe des Hauses, die Aufteilung der Räume, die Ausrichtung des Gebäudes und die spätere Energieversorgung lassen sich von Anfang an mitdenken.
Auch bei einer Sanierung lohnt sich zuerst eine Bestandsaufnahme. Wo geht besonders viel Wärme verloren? Wie alt ist die Heizung? Sind Fenster oder Dach in einem schlechten Zustand? Erst wenn diese Fragen geklärt sind, lässt sich sinnvoll entscheiden, welche Maßnahmen tatsächlich gebraucht werden.
Nachhaltig bauen: Weniger Fläche kann mehr sein
Ein großes Haus benötigt mehr Material und meist auch mehr Energie für Heizung und Betrieb. Trotzdem ist „kleiner bauen“ kein allgemeingültiges Rezept.
Entscheidend ist, wie der vorhandene Platz genutzt wird. Räume, die mehrere Funktionen übernehmen können, sind beispielsweise flexibler. Ein Arbeitszimmer kann später zum Kinderzimmer werden, ein großer Wohnbereich lässt sich vielleicht auch als Essbereich nutzen.
Auch die Grundstücksgröße und die Lage spielen eine Rolle. Ein energieeffizientes Haus auf dem Land hilft wenig, wenn dafür im Alltag ständig lange Autofahrten nötig sind.
Nachhaltig sanieren statt vorschnell neu bauen
Bei älteren Gebäuden kann eine Sanierung viele Jahre weiterer Nutzung ermöglichen. Dämmung, Fenster, Heizung und andere Bauteile sollten dabei nicht isoliert betrachtet werden.
Gleichzeitig ist eine Sanierung nicht immer automatisch die beste Lösung. Zustand, Bauweise und zukünftige Nutzung des Gebäudes müssen berücksichtigt werden. Bei größeren Vorhaben kann eine professionelle Energieberatung helfen, die sinnvollsten Maßnahmen zu bestimmen.
Wir würden deshalb nicht pauschal sagen, dass eine bestimmte Sanierungsmaßnahme immer an erster Stelle stehen muss. Was bei einem unsanierten Altbau sinnvoll ist, kann bei einem bereits teilweise modernisierten Gebäude ganz anders aussehen.
Mehr zu den einzelnen Möglichkeiten gehört in einen eigenen Ratgeber. Hier im Pillar geht es vor allem darum, die großen Zusammenhänge zu verstehen.
Nachhaltige Baustoffe bewusst auswählen
Auch die verwendeten Materialien haben Einfluss auf die Umweltbilanz eines Gebäudes. Dabei zählt nicht nur, ob ein Baustoff als „natürlich“ beworben wird.
Herkunft, Herstellung, Transport, Haltbarkeit und spätere Entsorgung spielen ebenfalls eine Rolle. Ein Material kann aus einem nachwachsenden Rohstoff bestehen und trotzdem nicht in jeder Situation die beste Wahl sein.
Bei der Auswahl können unabhängige Produktinformationen und anerkannte Umweltzeichen Orientierung geben. Für einzelne Baustoffe gelten außerdem unterschiedliche Anforderungen und Eigenschaften. Was für eine Dämmung geeignet ist, muss beispielsweise nicht für einen Bodenbelag gelten.
Wer eine Immobilie energetisch oder baulich verbessern möchte, sollte das Thema deshalb als eigenes Projekt betrachten. Nachhaltig sanieren heißt aus unserer Sicht nicht, möglichst viele ökologische Produkte einzubauen, sondern die richtigen Maßnahmen für das konkrete Gebäude zu finden.
Was beim nachhaltigen Wohnen oft überschätzt wird
Nachhaltigkeit steckt nicht automatisch in jedem Produkt, das danach aussieht. Gerade beim Wohnen gibt es viele Dinge, bei denen die Bezeichnung „grün“ schnell wichtiger wirkt als die tatsächliche Wirkung.
Ein neues Möbelstück aus einem vermeintlich besonders nachhaltigen Material ist dafür ein gutes Beispiel. Wenn dafür ein noch brauchbares Möbelstück entsorgt wird, entsteht erst einmal zusätzlicher Konsum. Ähnlich kann es bei Dekoration, Aufbewahrungsboxen oder anderen Wohnaccessoires laufen. Sie werden als nachhaltige Alternative gekauft, obwohl eigentlich gar kein Ersatz nötig wäre.
Auch bei kleinen Energiesparprodukten sollte man genauer hinschauen. Ein neues Gerät oder Zubehörteil kann zwar effizienter sein. Wenn das vorhandene Produkt noch funktioniert und nur wegen eines kleinen Verbrauchsvorteils ersetzt wird, ist die Rechnung nicht automatisch besser.
Nachhaltige Materialien sind nicht automatisch die beste Wahl
Holz, Naturfasern oder andere nachwachsende Rohstoffe haben ihren Platz im nachhaltigen Wohnen. Trotzdem sagt das Material allein noch nicht alles über ein Produkt aus.
Wie wurde es hergestellt? Wie weit wurde es transportiert? Wie lange hält das Produkt? Lässt es sich reparieren? Und was passiert am Ende seiner Nutzungsdauer?
Das klingt zunächst überzeugend, greift aus unserer Sicht aber zu kurz: Ein einzelnes „natürliches“ Material macht noch kein nachhaltiges Produkt.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf einzelne Begriffe auf dem Etikett zu achten. Gerade bei Möbeln und Wohntextilien ist die Nutzungsdauer ein Punkt, der leicht untergeht.
Auch beim Energiesparen gibt es falsche Prioritäten
Natürlich ist es sinnvoll, weniger Energie zu verbrauchen. Trotzdem muss nicht jede kleine Einsparung mit großem Aufwand verfolgt werden.
Wenn beispielsweise die Wohnung schlecht gedämmt ist, wird der Blick auf einzelne Kleingeräte schnell zur Nebensache. Wer dagegen zur Miete wohnt und keine baulichen Veränderungen vornehmen kann, hat andere Möglichkeiten und muss mit dem arbeiten, was vorhanden ist.
Wir würden deshalb eher auf die großen Verbrauchsbereiche schauen, bevor wir uns an Kleinigkeiten abarbeiten. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit und Geld.
Nachhaltiges Wohnen darf schließlich praktisch bleiben. Wer bei jedem Kauf erst eine komplizierte Nachhaltigkeitsprüfung durchführen muss, verliert irgendwann die Lust. Ein paar gute Grundregeln helfen meist mehr: Vorhandenes möglichst lange nutzen, nicht unnötig neu kaufen und bei größeren Anschaffungen genauer hinschauen.

Recycling und Upcycling statt Neukauf
- Nutze Verschenk- und Tauschplattformen, um zu sparen und Altes wieder neu zu verwenden.
- Alte Möbel lassen sich oft neu aufbereiten bzw. umgestalten.
- Aus alten Textilien kannst du auch neue Kleider selber nähen.
Nachhaltig wohnen, ohne perfekt zu leben
Eine nachhaltige Wohnung sieht nicht bei jedem Menschen gleich aus. In einer Altbauwohnung zur Miete gelten andere Voraussetzungen als im neu gebauten Eigenheim. Wer wenig Geld zur Verfügung hat, kann außerdem nicht dieselben Entscheidungen treffen wie jemand, der gerade ein Haus saniert.
Das ist kein Grund, gar nichts zu verändern.
Vielleicht beginnt es mit einer niedrigeren Raumtemperatur. Vielleicht wird beim nächsten Möbelkauf erst einmal nach einem gebrauchten Stück gesucht. Oder die alte Kommode bleibt stehen, weil sie eigentlich noch völlig in Ordnung ist.
Auch kleine Veränderungen können sinnvoll sein. Sie müssen nur zum eigenen Alltag passen.
Nachhaltigkeit sollte aus unserer Sicht kein Wettbewerb darum sein, wer im Alltag am wenigsten verbraucht. Wenn eine Maßnahme dauerhaft nervt, viel Geld kostet oder im eigenen Zuhause schlicht nicht funktioniert, wird sie wahrscheinlich nicht lange durchgehalten.
Interessanter ist die Frage: Was lässt sich ohne großen Aufwand verändern? Was bringt tatsächlich etwas? Und wo ist es vielleicht besser, nichts Neues zu kaufen?
Gerade beim Wohnen lohnt sich dieser pragmatische Blick. Eine Wohnung muss nicht aussehen wie aus einem Nachhaltigkeitskatalog. Sie darf gebraucht, gemütlich und ganz normal sein.
Wer Schritt für Schritt an den eigenen Gewohnheiten arbeitet, kommt oft weiter als jemand, der versucht, von heute auf morgen alles umzustellen.
Nachhaltig wohnen beginnt nicht mit dem perfekten Zuhause
Es muss auch nicht gleich die große Sanierung sein. Für manche Haushalte ist das finanziell oder technisch gar keine Option.
Ein guter Anfang kann deshalb erstaunlich unspektakulär sein: Heizung prüfen, Stromverbrauch anschauen, Möbel länger nutzen, weniger Dinge kaufen oder bei der nächsten Renovierung bewusster auswählen.
Und wenn einmal etwas nicht nachhaltig läuft? Dann ist das eben so.
Für uns gehört zu einem realistischen nachhaltigen Lebensstil auch, nicht jede Alltagssituation perfekt lösen zu wollen. Entscheidend ist eher, welche Entscheidungen sich auf Dauer gut in das eigene Leben integrieren lassen.
Keine elektrischen Geräte im Schlafzimmer
Für einen erholsamen und gesunden Schlaf solltest du in den Schlafräumen elektrische Wellen und magnetische Felder weitestgehend reduzieren.
Verzichte auf elektrische Geräte und verwende zum Beispiel statt dem elektrischen Radiowecker ein analoges Modell mit Batterie. Auch das Smartphone mit Ladekabel hat nachts am Bett nichts zu suchen.
FAQ zum Thema nachhaltig wohnen
Was bedeutet nachhaltig wohnen mit kleinem Budget?
Nachhaltig wohnen muss nicht teuer sein. Gebrauchte Möbel, Reparaturen und ein bewusster Umgang mit vorhandenen Dingen kosten häufig weniger als ein Neukauf. Auch beim Heizen und beim Stromverbrauch gibt es Möglichkeiten, die ohne größere Investitionen auskommen. Entscheidend ist, die Maßnahmen zu wählen, die zur eigenen finanziellen Situation passen.
Wie lässt sich nachhaltig wohnen ohne Verzicht umsetzen?
Ein nachhaltigerer Haushalt muss nicht unbequem werden. Wer weniger neu kauft, kann trotzdem gemütlich wohnen. Auch bei Heizung, Einrichtung oder Haushaltsprodukten gibt es Spielraum, ohne auf alles Gewohnte zu verzichten. Aus unserer Sicht funktioniert Nachhaltigkeit im Alltag vor allem dann, wenn sie nicht dauerhaft als Einschränkung empfunden wird.
Was ist beim nachhaltig wohnen im Altbau zu beachten?
Altbauten haben oft besondere bauliche Voraussetzungen. Hohe Decken, alte Fenster oder eine historische Bausubstanz können den Energieverbrauch beeinflussen. Gleichzeitig lässt sich nicht jede Maßnahme ohne Weiteres umsetzen. Welche Veränderungen sinnvoll sind, hängt deshalb stark vom jeweiligen Gebäude und seinem Zustand ab.
Wie funktioniert nachhaltig wohnen für Singles?
In kleinen Haushalten werden viele Dinge nur selten gebraucht. Werkzeuge, bestimmte Haushaltsgeräte oder andere Gegenstände können deshalb teilweise geliehen, geteilt oder gebraucht gekauft werden. Auch die Wohnfläche spielt eine Rolle. Eine kleinere Wohnung kann sinnvoll sein, wenn sie zur tatsächlichen Lebenssituation passt und gut genutzt wird.
Was sollte beim nachhaltig wohnen im Neubau beachtet werden?
Bei einem Neubau können wichtige Entscheidungen bereits in der Planung getroffen werden. Dazu gehören Wohnfläche, Gebäudehülle, Fenster, Heizsystem und Energieversorgung. Auch die spätere Nutzung sollte berücksichtigt werden. Für uns ist entscheidend, das Gebäude als Ganzes zu betrachten und nicht nur einzelne Produkte als nachhaltig zu bewerten.

Wir wollen unsere Wohnung renovieren aber wollen es nachhaltig machen. Vielen Dank für diesen Beitrag und Ihre Tipps, wie wir unsere zum Leben erwecken können. Nach Ihrem Rat werde ich ökologische Farben und nachhaltige Reinigungsmitteln nutzen.
Vielen Dank für die wertvollen Ratschläge über eine nachhaltige Einrichtung des Wohnraumes. Mein Partner und ich haben kürzlich unser neues Haus bezogen und wir möchten unseren Wohnraum nachhaltiger gestalten. Besonderes wichtig ist für uns, der Energieverbrauch. Wir denken über das Installieren eine Pelletheizung nach. Interessant ist auch die Information zum Mineralputz. Ich wusste nicht, dass man so Schimmelbildung entgegenwirken kann.