Suchts du leckere, vegane Plätzchen Rezepte für die Weihnachtszeit?
Hier findest du drei einfache Rezepte für Vanillekipferl, Husarenkrapfen und Schneeballplätzchen, die ganz ohne Ei, Milch und andere tierische Zutaten auskommen.
Vegane Vanillekipferl
Vanillekipferl gehören zu den Klassikern auf dem Weihnachtsteller. Die mürben Halbmonde gelingen auch ohne Ei und mit veganer Butter.
Zutaten
- 70 g Zucker
- 280 g Mehl
- 210 g kalte vegane Butter*
- 100 g gemahlene Mandeln
- 1 Vanilleschote
- 2 EL Puderzucker
- 2 EL Vanillezucker
Zubereitung
- Schneide die Vanilleschote auf und kratze das Mark heraus. Vermische es mit Zucker, Mehl und gemahlenen Mandeln.
- Schneide die kalte vegane Butter in kleine Flocken und gib sie zur Mehlmischung.
- Verknete alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig. Ist der Teig zu trocken, gib etwas kaltes Wasser dazu.
- Rolle den Teig zu einer etwa 3 bis 4 cm dicken Rolle.
- Wickele die Teigrolle in Frischhaltefolie und stelle sie für 1 Stunde in den Kühlschrank. Heize den Backofen auf 180 °C vor.
- Schneide die gekühlte Teigrolle in etwa 1 cm dicke Scheiben und forme daraus kleine Kipferl.
- Lege die Vanillekipferl auf ein Backblech und backe sie 12 bis 15 Minuten.
- Wende die noch warmen Kipferl vorsichtig in Puderzucker und lasse sie anschließend vollständig abkühlen.

Vegane Husarenkrapfen
Husarenkrapfen bringen Abwechslung auf den veganen Plätzchenteller. Der mürbe Teig mit gemahlenen Haselnüssen passt besonders gut zu einer fruchtigen Marmeladenfüllung.
Zutaten
- 50 g Zucker
- 40 g gemahlene Haselnüsse
- 150 g Mehl
- 1 Päckchen Vanillezucker
- etwa 50 g Marmelade
- 100 g kalte vegane Butter
Zubereitung
- Vermische Mehl, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel. Gib die gemahlenen Haselnüsse dazu.
- Schneide die kalte vegane Butter in kleine Flocken und verknete alles zu einem glatten Teig.
- Wickele den Teig in Frischhaltefolie und stelle ihn kalt.
- Forme nach der Kühlzeit kleine Kugeln mit einem Durchmesser von etwa 2 cm.
- Drücke mit dem Stiel eines Kochlöffels eine kleine Mulde in jede Kugel. Fülle die Mulden mit Marmelade.
- Heize den Backofen auf 180 °C vor. Backe die Husarenkrapfen 12 bis 15 Minuten.
- Lasse die Plätzchen kurz abkühlen und bestreue sie anschließend mit Puderzucker.

Vegane Schneeballplätzchen
Schneeballplätzchen sorgen mit ihrer weißen Puderzuckerschicht für einen winterlichen Look. Die Kombination aus Walnüssen und Vanille macht sie zu einem feinen veganen Weihnachtsgebäck.
Zutaten
- 110 g Mehl
- 1 TL Vanillearoma
- 100 g vegane Butter
- 30 g Puderzucker
- 100 g Walnüsse
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Hacke die Hälfte der Walnüsse mit einem Messer klein. Mahle die andere Hälfte im Mixer sehr fein.
- Vermische Mehl, gemahlene und gehackte Walnüsse sowie eine Prise Salz.
- Rühre die vegane Butter mit einem Mixer leicht schaumig. Gib Vanillearoma und Puderzucker dazu.
- Rühre die Mischung weitere 1 bis 2 Minuten, bis sie schaumig ist.
- Gib die Mehlmischung dazu und verrühre alles zu einem leicht klebrigen Teig.
- Nimm jeweils einen Teelöffel Teig und forme daraus kleine Kugeln. Verteile sie mit etwas Abstand auf einem mit Backpapier belegten Blech.
- Heize den Backofen auf 160 °C vor und backe die Schneeballplätzchen etwa 15 Minuten. Sie sollten dabei nur leicht Farbe annehmen.
- Wälze die noch warmen Kugeln in Puderzucker. Nach dem Abkühlen bestäubst du sie nochmals großzügig mit Puderzucker.

Was brauchst du für vegane Plätzchen?
Vegane Plätzchen kommen ohne Butter, Milch und Ei aus. Für viele klassische Mürbeteige brauchst du nicht einmal einen speziellen Ei-Ersatz.
- Vegane Butter oder Margarine ersetzt die klassische Butter. Für mürbe Plätzchen eignet sich eine feste Variante besonders gut.
- Pflanzliche Milch kommt infrage, wenn ein Rezept Milch enthält. Hafer-, Soja- oder Mandeldrink eignen sich je nach Rezept.
- Ei kannst du bei Mürbeteig häufig komplett weglassen. Die Zutaten verbinden sich auch ohne Ei zu einem formbaren Teig.
- Nüsse und Mandeln sorgen für Geschmack und eine angenehm mürbe Konsistenz.
Du brauchst also keine lange Liste ungewöhnlicher Zutaten. Mit Mehl, Zucker, einer pflanzlichen Fettquelle und passenden Gewürzen kannst du viele vegane Weihnachtsplätzchen backen.
Welche veganen Plätzchen passen noch auf den Weihnachtsteller?
Neben Vanillekipferln, Husarenkrapfen und Schneeballplätzchen gibt es noch viele weitere vegane Weihnachtsplätzchen. Etwa folgende:
- Vegane Zimtsterne
- Vegane Ausstechplätzchen
- Vegane Kokosmakronen
- Vegane Schoko-Plätzchen
- Vegane Lebkuchen
Vegane Plätzchen richtig aufbewahren
Damit vegane Plätzchen lange knusprig und aromatisch bleiben, solltest du sie nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht lagern.
Eine klassische Keksdose* aus Glas oder Metall eignet sich dafür gut. Bewahre die Dose an einem kühlen, trockenen Ort auf. So bleiben Vanillekipferl, Husarenkrapfen und Schneeballplätzchen länger frisch und behalten ihren Geschmack.
» Weihnachten nachhaltig feiern: die besten Tipps
FAQ für vegane Plätzchen Rezepte
Funktionieren vegane Plätzchen Rezepte wirklich ohne Ei?
Ja. Gerade Mürbeteig kommt häufig ohne Ei aus. Für unsere drei Rezepte brauchst du keinen Ei-Ersatz.
Was ersetzt Butter für vegane Plätzchen Rezepte?
Vegane Butter oder Margarine übernimmt die Funktion der klassischen Butter. Für mürbe Plätzchen eignet sich eine feste pflanzliche Alternative.
Sind Vanillekipferl vegan?
Vanillekipferl sind nicht automatisch vegan, da klassische Rezepte oft Butter enthalten. Mit veganer Butter gelingen sie ebenso ohne tierische Zutaten.
Wie lange halten vegane Plätzchen?
Bei trockener, kühler und luftdichter Lagerung bleiben selbst gebackene Plätzchen über längere Zeit genießbar. Die genaue Haltbarkeit hängt von der Sorte und den Zutaten ab.
Jetzt kann die Weihnachtsbäckerei starten
Vegane Plätzchen Rezepte müssen weder kompliziert noch aufwendig sein. Vanillekipferl, Husarenkrapfen und Schneeballplätzchen zeigen, wie unkompliziert veganes Weihnachtsgebäck gelingen kann.
Vegane Plätzchen Rezepte: Was backst du am liebsten in der Vorweihnachtszeit?
