Gesund wohnen heißt nicht, die eigene Wohnung auf jede denkbare Belastung zu prüfen. Für uns steht fest: Entscheidend sind vor allem die Dinge, die im Alltag tatsächlich einen Unterschied machen – gute Raumluft, ein passendes Raumklima und ein genauer Blick auf mögliche Schadstoffe. Hier erfährst du, worauf es ankommt und was sich zu Hause sinnvoll verändern lässt.
Was bedeutet gesund wohnen?
Gesund wohnen bedeutet, dass dein Zuhause möglichst wenig belastende Einflüsse auf deine Gesundheit mit sich bringt. Dazu gehören vor allem eine gute Raumluft, ein passendes Raumklima und ein möglichst geringer Kontakt mit Schadstoffen.
Auch Feuchtigkeit und Schimmel spielen eine Rolle. Gleiches gilt für Baustoffe, Möbel, Bodenbeläge, Farben und Reinigungsmittel, die Stoffe an die Raumluft abgeben können.
Dabei muss deine Wohnung nicht perfekt sein. Aus unserer Sicht ist es sinnvoller, tatsächliche Belastungen zu erkennen und dort anzusetzen, wo sich im Alltag etwas verändern lässt. Eine Wohnung komplett frei von jedem möglichen Einfluss zu halten, ist weder realistisch noch notwendig.
Gute Raumluft ist die Grundlage für gesundes Wohnen
Frische Luft gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für gesundes Wohnen. Beim Atmen, Kochen, Duschen und Wäschetrocknen gelangt Feuchtigkeit in die Raumluft. Auch Möbel, Baustoffe und Reinigungsmittel können Stoffe an die Innenraumluft abgeben.
Regelmäßiges Lüften führt verbrauchte Luft und überschüssige Feuchtigkeit nach draußen. Besonders nach dem Duschen und Kochen lohnt es sich, die Fenster weit zu öffnen. Ein dauerhaft gekipptes Fenster ersetzt den gezielten Luftaustausch nicht.
Ein Hygrometer hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten. Steigt sie dauerhaft zu hoch, wächst das Risiko für Feuchteprobleme und Schimmel. Sinkt sie im Winter stark ab, kann die trockene Raumluft wiederum unangenehm für Haut und Schleimhäute werden.
Auch die Außenluft spielt eine Rolle. An einer stark befahrenen Straße gelangen beispielsweise Feinstaub und andere Luftschadstoffe in die Wohnung. Hier würden wir genauer hinschauen, bevor pauschal zu technischen Lösungen geraten wird. Entscheidend ist, wann gelüftet wird und ob eine technische Lüftung mit geeigneter Filterung tatsächlich einen Vorteil bringt.
Schimmel vermeiden und Feuchtigkeit im Blick behalten
Feuchtigkeit gehört zu den häufigsten Problemen in Innenräumen. Sie entsteht beim Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen, kann aber auch durch undichte Stellen oder bauliche Probleme ins Gebäude gelangen.
Kritisch wird es, wenn feuchte Stellen über längere Zeit bestehen bleiben. An kalten Außenwänden, in Raumecken oder hinter Möbeln kann sich dann Schimmel bilden. Stehen Möbel direkt an einer kalten Außenwand, sollte etwas Abstand zur Wand bleiben, damit die Luft zirkulieren kann.
Richtiges Lüften hilft, Feuchtigkeit aus der Wohnung zu führen. Nach dem Duschen oder Kochen sollte die feuchte Luft möglichst direkt nach draußen gelangen. Ein Hygrometer zeigt, ob die Luftfeuchtigkeit dauerhaft erhöht ist.
Ist bereits Schimmel sichtbar, reicht es nicht, ihn oberflächlich zu überstreichen. Die Ursache der Feuchtigkeit muss geklärt und beseitigt werden. Bei größerem Befall oder unklarer Ursache ist fachlicher Rat sinnvoll.
Schadstoffe in der Wohnung erkennen und vermeiden
Schadstoffe können aus alten Baustoffen stammen, aber auch aus Möbeln, Bodenbelägen, Farben oder anderen Produkten im Haushalt. Gerade bei älteren Gebäuden lohnt sich deshalb ein genauer Blick, bevor Wände, Böden oder Bauteile bearbeitet werden.
Asbest, PCB und Blei sind Beispiele für Stoffe, die in älteren Gebäuden vorkommen können. Auch Formaldehyd aus bestimmten Holzwerkstoffen oder andere flüchtige Stoffe aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen können die Innenraumluft belasten.
Dabei gilt: Ein möglicher Schadstoff im Gebäude bedeutet nicht automatisch eine gesundheitliche Belastung. Entscheidend sind Stoff, Zustand des Materials und mögliche Freisetzung. Genau hier lohnt sich eine Unterscheidung: Nicht jeder mögliche Schadstoff ist automatisch ein akutes Gesundheitsproblem.
Bei einem konkreten Verdacht sollte deshalb nicht auf eigene Faust gebohrt, geschliffen oder Material entfernt werden. Eine fachliche Untersuchung kann klären, ob tatsächlich eine Belastung vorliegt und welche Maßnahmen nötig sind. Für uns ist dabei entscheidend, erst Klarheit zu schaffen und dann gezielt zu handeln.
Hast du folgende Symptome? Dann sind vielleicht Schadstoffe in deiner Wohnung die Ursache.
- Übelkeit und Schwindel
- Erschöpfung, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen
- Kopfschmerzen
- Gereizte Nase und Augen
- Hautausschläge
- Magen-Darm-Probleme
- Herzrasen
- Allergien
- Atemwegserkrankungen (z. B.Asthma)
- Anfälligkeit für Infekte

Asbest, PCB, Blei und Radon richtig einordnen
Asbest im Altbau
Asbest wurde früher unter anderem in Dämmungen, Bodenbelägen und anderen Bauteilen eingesetzt. Problematisch wird der Stoff vor allem dann, wenn asbesthaltiges Material beschädigt oder bearbeitet wird und Fasern in die Luft gelangen.
Findest du in einem älteren Gebäude möglicherweise Asbest, solltest du deshalb nicht selbst bohren, schleifen oder Material entfernen. Eine fachkundige Prüfung schafft Klarheit.
PCB in alten Gebäuden
PCB, kurz für polychlorierte Biphenyle, wurden früher unter anderem in Dichtungsmassen und anderen Bauprodukten eingesetzt. In älteren Gebäuden können diese Stoffe noch vorhanden sein.
Ob tatsächlich eine Belastung besteht, lässt sich nicht allein am Alter des Gebäudes feststellen. Bei einem konkreten Verdacht ist eine fachliche Untersuchung sinnvoll.
Blei in alten Wasserleitungen
Alte Bleirohre können Blei an das Trinkwasser abgeben. Besonders bei älteren Gebäuden lohnt sich deshalb eine Prüfung der Trinkwasserinstallation.
Seit dem 12. Januar 2026 müssen Bleileitungen und Bleiteilstücke entfernt oder stillgelegt sein. Wenn du zur Miete wohnst und einen Verdacht auf Bleileitungen hast, solltest du dich an den Vermieter wenden.
Radon im Haus
Radon ist ein radioaktives Edelgas, das natürlicherweise im Boden entsteht. Es kann aus dem Untergrund in Gebäude gelangen und sich dort anreichern.
Gerade in Kellerräumen und im Erdgeschoss kann eine Messung sinnvoll sein. Der gesetzliche Referenzwert für Aufenthaltsräume liegt bei 300 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresmittel. Der Wert ist kein Grenzwert, sondern dient als Maßstab für den Strahlenschutz.
Ob Radon in deiner Wohnung ein Problem darstellt, lässt sich nicht zuverlässig vermuten. Eine Messung liefert hier die bessere Antwort.
Gesund wohnen beginnt schon beim Renovieren
Bei einer Renovierung kommen viele neue Materialien in die Wohnung. Farben, Lacke, Kleber, Bodenbeläge und andere Bauprodukte können Stoffe an die Raumluft abgeben. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Produkte, bevor sie an Wand, Boden oder Decke landen.
Schadstoffarme Materialien sind eine gute Wahl, besonders in Schlaf- und Kinderzimmern. Gütesiegel wie der Blaue Engel können bei der Auswahl helfen. Auch die Herstellerangaben zu Emissionen und Inhaltsstoffen solltest du nicht einfach übergehen.
Nach dem Streichen oder Verlegen braucht die Wohnung ausreichend Frischluft. Halte dich dabei an die Angaben des Herstellers und lüfte gründlich, bevor du die Räume wieder normal nutzt.
Bei älteren Gebäuden gilt besondere Vorsicht. Bevor du alte Bodenbeläge, Platten oder andere Bauteile entfernst, sollte bei einem möglichen Schadstoffverdacht zunächst geklärt werden, was darin steckt. Gerade bei Asbest kann unsachgemäße Bearbeitung Fasern freisetzen.

Möbel, Teppiche und Textilien bewusst auswählen
Auch die Einrichtung beeinflusst das Raumklima. Möbel, Teppiche und Textilien können Stoffe an die Raumluft abgeben. Bei neuen Produkten fällt das manchmal schon durch einen starken Geruch auf, der allein allerdings noch nichts über die tatsächliche Belastung aussagt.
Bei Möbeln lohnt sich ein Blick auf Material und Oberflächenbehandlung. Spanplatten können beispielsweise Formaldehyd aus den verwendeten Harzen freisetzen. Emissionsarme Produkte sind deshalb gerade für Schlaf- und Kinderzimmer eine gute Wahl.
Auch bei Teppichen und Bodenbelägen lohnt sich der Blick auf Prüfsiegel. Der Blaue Engel kennzeichnet unter anderem Produkte mit Anforderungen an Schadstoffe und Emissionen. Das Siegel ersetzt keine eigene Prüfung, erleichtert die Auswahl aber deutlich.
Massivholz ist ebenfalls kein Freifahrtschein für gesundes Wohnen. Lacke, Öle, Kleber und andere Bestandteile können die Eigenschaften eines Möbelstücks beeinflussen. Entscheidend ist deshalb das fertige Produkt und nicht allein das Material, aus dem es besteht.
Auch Matratze und Bett gehören zum gesunden Zuhause
Im Bett sammeln sich mit der Zeit Hautschuppen, Schweiß und Feuchtigkeit. Hausstaubmilben finden hier gute Bedingungen. Für Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie kann das besonders relevant sein.
Regelmäßiges Waschen der Bettwäsche und ausreichendes Lüften helfen dabei, Feuchtigkeit und Allergene zu reduzieren. Ein waschbarer Matratzenbezug kann für Allergiker ebenfalls sinnvoll sein.
Beim Kauf einer neuen Matratze lohnt sich ein Blick auf die verwendeten Materialien und mögliche Emissionen. Einen festen Zeitpunkt, an dem jede Matratze ausgetauscht werden muss, gibt es nicht. Entscheidend sind Zustand, Hygiene und Liegekomfort.
Kamin, Kochen und Putzen beeinflussen die Raumluft
Auch ganz normale Tätigkeiten im Haushalt verändern die Luft in deiner Wohnung. Beim Kochen entstehen Feuchtigkeit und je nach Zubereitung auch Partikel. Eine Dunstabzugshaube mit Abluft nach draußen führt einen Teil davon direkt aus dem Raum.
Ein Kamin braucht besondere Aufmerksamkeit. Bei der Verbrennung von Holz entstehen Feinstaub und weitere Verbrennungsprodukte. Ein gut gewarteter Ofen, trockenes Brennholz und eine korrekte Bedienung helfen, die Belastung möglichst gering zu halten. Ein CO-Melder ist bei Feuerstätten ebenfalls eine sinnvolle zusätzliche Sicherheitsmaßnahme.
Auch beim Putzen gelangen Stoffe in die Raumluft. Viele Reinigungsmittel enthalten Duftstoffe oder andere Inhaltsstoffe, die empfindliche Atemwege reizen können. Für die normale Haushaltsreinigung reichen häufig wenige Produkte. Essig, Zitronensäure oder Natron sind dabei nicht für jede Oberfläche geeignet, deshalb solltest du die Materialverträglichkeit vorher prüfen.
Auf Raumsprays und stark parfümierte Produkte lässt sich meist problemlos verzichten. Gerade in kleinen oder schlecht belüfteten Räumen lohnt sich das.
» Richtig heizen mit Holz – Praxis-Tipps für Kaminöfenbesitzer

Gesund wohnen mit Allergie
Für Allergiker spielt die Raumluft eine besondere Rolle. Pollen gelangen durch geöffnete Fenster in die Wohnung, Hausstaubmilben finden in Matratzen, Polstern und Teppichen gute Bedingungen.
Pollenschutzgitter an den Fenstern halten einen Teil der Pollen draußen. Wann das Lüften sinnvoll ist, hängt auch von der jeweiligen Pollensituation ab. Während starker Belastungszeiten ist dauerhaft geöffnetes Fenster daher nicht immer die beste Wahl.
Bei einer Hausstaubmilbenallergie lohnt sich ein genauer Blick auf das Schlafzimmer. Bettwäsche sollte regelmäßig gewaschen werden. Allergikerbezüge für Matratze, Kissen und Bettdecke können den Kontakt mit Allergenen reduzieren.
Auch bei Teppichen und Polstermöbeln zählt das richtige Maß. Wer darauf stark reagiert, fährt mit weniger Staubfängern im Schlafzimmer oft besser. Eine komplett teppichfreie Wohnung ist deshalb nicht automatisch nötig.
Wann eine Schadstoffmessung sinnvoll ist
Nicht jedes gesundheitliche Problem hat seine Ursache in der Wohnung. Wenn allerdings ein konkreter Verdacht auf Schadstoffe besteht, bringt eine Messung mehr Klarheit als Vermutungen.
Das gilt besonders bei älteren Gebäuden, geplanten Renovierungen oder auffälligen Materialien. Bei einem möglichen Asbestvorkommen sollte vor dem Bohren, Schleifen oder Entfernen zunächst fachlich geprüft werden, ob das Material tatsächlich belastet ist.
Auch bei Radon liefert eine Messung die verlässlichste Antwort. Das Gas lässt sich weder sehen noch riechen. Besonders in Regionen mit erhöhter Radonbelastung oder in Räumen mit direktem Kontakt zum Erdreich kann eine Messung sinnvoll sein.
Bei unklaren Belastungen kommen je nach Verdacht unterschiedliche Untersuchungen infrage. Fachleute können beispielsweise Materialproben nehmen oder die Raumluft untersuchen. Für Mieter kann der erste Schritt auch das Gespräch mit dem Vermieter sein, wenn ein bauliches Problem vermutet wird.
Gesund wohnen ohne Perfektionsdruck
Eine gesunde Wohnung muss nicht frei von jedem denkbaren Schadstoff sein. Entscheidend ist, bekannte Belastungen ernst zu nehmen und dort anzusetzen, wo sich tatsächlich etwas verändern lässt.
Für uns gehört dazu auch, die eigenen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen. In einer Mietwohnung lassen sich bauliche Probleme nicht einfach selbst lösen. Beim nächsten Umzug oder einer Renovierung hast du dagegen mehr Einfluss auf Materialien und Ausstattung.
Wer gesünder wohnen möchte, muss deshalb nicht die komplette Einrichtung austauschen. Regelmäßig lüften, Feuchtigkeit im Blick behalten und bei neuen Produkten auf emissionsarme Materialien achten, sind bereits gute Ansatzpunkte.
Was für uns dabei zählt: nicht alles gleichzeitig verändern zu wollen, sondern die wirklich relevanten Punkte zuerst anzugehen. Gerade beim Thema Wohngesundheit kann schnell der Eindruck entstehen, man müsse die komplette Wohnung überprüfen oder austauschen. Das würden wir nicht überbewerten.
Und falls dir deine Wohnung trotzdem Sorgen macht, lohnt sich eine sachliche Prüfung mehr als die Suche nach immer neuen vermeintlichen Wohngiften. So einfach wie „gesund“ oder „ungesund“ ist eine Wohnung aus unserer Sicht selten. Entscheidend ist, welche konkrete Belastung tatsächlich vorliegt – und was sich dagegen sinnvoll tun lässt.
Gesund wohnen heißt schließlich auch, sich zu Hause wohlzufühlen.

FAQ zum Thema gesund Wohnen
Welche Raumtemperatur ist für gesundes Wohnen sinnvoll?
Für Wohnräume gelten etwa 20 bis 22 °C als angenehme Raumtemperatur. Im Schlafzimmer reichen vielen Menschen 16 bis 18 °C. Entscheidend ist auch, dass die Räume nicht dauerhaft auskühlen, denn kalte Oberflächen begünstigen Kondenswasser und damit Feuchteprobleme.
Welche Luftfeuchtigkeit sollte eine Wohnung haben?
Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent gilt als guter Orientierungsbereich für Innenräume. Ein Hygrometer zeigt dir, wie die Werte in deiner Wohnung tatsächlich aussehen. Gerade im Winter kann die Luft deutlich trockener werden, während nach dem Duschen oder Wäschetrocknen schnell höhere Werte entstehen.
Gesund wohnen: Wie erkennt man schlechte Raumluft?
Stickige Luft, beschlagene Fenster oder ein muffiger Geruch können Hinweise auf ein ungünstiges Raumklima sein. Auch ein dauerhaft hoher CO₂-Wert spricht dafür, dass zu wenig Luft ausgetauscht wird. Ein CO₂-Messgerät kann dabei helfen, die Luftqualität besser einzuschätzen.
Sind Zimmerpflanzen gut für das Raumklima?
Zimmerpflanzen können die Luftfeuchtigkeit erhöhen, geben aber nicht automatisch einen gesundheitlichen Vorteil. Stehen sehr viele Pflanzen in einem Raum oder wird zu viel gegossen, steigt die Feuchtigkeit. Bei empfindlichen Personen kann außerdem die Blumenerde zum Problem werden, wenn sich dort Schimmel bildet.
Ist ein Luftreiniger für gesundes Wohnen sinnvoll?
Das hängt davon ab, welche Belastung du reduzieren möchtest. Geräte mit geeigneten Filtern können beispielsweise Partikel aus der Raumluft entfernen. Sie ersetzen aber weder regelmäßiges Lüften noch die Beseitigung einer Feuchte- oder Schadstoffquelle. Vor dem Kauf sollte deshalb klar sein, welches Problem das Gerät tatsächlich lösen soll.
