Strom sparen im Haushalt: Die wichtigsten Stellschrauben

Ob Waschmaschine, Kühlschrank, Fernseher oder Backofen: Im Haushalt kommen viele Geräte zusammen, die regelmäßig Strom benötigen. Einige laufen täglich, andere sogar rund um die Uhr. Wer seinen Verbrauch senken möchte, muss deshalb nicht gleich den ganzen Alltag umstellen.

Oft reichen ein paar gezielte Änderungen, um Strom sparen im Haushalt wirksam umzusetzen. Entscheidend ist, an den richtigen Stellen anzusetzen. Dieser Ratgeber zeigt, wo im Haushalt besonders viel Strom verbraucht wird und welche Maßnahmen sich im Alltag tatsächlich lohnen.

Wo verbraucht ein Haushalt am meisten Strom?

Wie viel Strom ein Haushalt verbraucht, hängt stark von der Personenzahl, der Wohnsituation und den vorhandenen Geräten ab. Ein Single-Haushalt hat andere Verbrauchsmuster als eine Familie. Auch ein elektrischer Durchlauferhitzer kann die Stromrechnung deutlich beeinflussen.

Besonders interessant sind Geräte, die häufig oder lange laufen. Kühlschrank und Gefrierschrank gehören ebenso dazu wie Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler. Auch Unterhaltungselektronik und Computer können sich über viele Betriebsstunden bemerkbar machen.

Wer Strom sparen im Haushalt möchte, sollte deshalb nicht bei jeder kleinen Lampe anfangen. Aus unserer Sicht lohnt sich zuerst der Blick auf die größten und am häufigsten genutzten Verbraucher. Dort ist das Einsparpotenzial meist deutlich größer.

Strom sparen im Haushalt: Stromfresser erkennen und Stromverbrauch messen

Nicht jedes Gerät mit hoher Leistung verursacht automatisch hohe Stromkosten. Entscheidend ist, wie viel Strom ein Gerät tatsächlich verbraucht und wie lange es läuft.

Ein Strommessgerät bringt hier schnell Klarheit. Es wird zwischen Steckdose und Gerät gesteckt und zeigt, wie viele Watt beziehungsweise Kilowattstunden der angeschlossene Verbraucher benötigt. Besonders interessant sind Geräte, bei denen der tatsächliche Verbrauch schwer einzuschätzen ist.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Fernseher und Spielekonsolen
  • Computer und Monitore
  • alte Kühlschränke und Gefriergeräte
  • elektrische Heizlüfter
  • Geräte mit dauerhaftem Stand-by-Betrieb

Wer ein Gerät über mehrere Tage misst, bekommt ein deutlich realistischeres Bild als durch einen kurzen Blick auf die Leistungsaufnahme.

Wir würden deshalb nicht auf Verdacht Geräte austauschen. Erst messen, dann entscheiden. Gerade bei älteren Elektrogeräten zeigt sich dabei manchmal, dass der vermeintliche Stromfresser kaum ins Gewicht fällt, während ein anderes Gerät deutlich mehr verbraucht.

Strom sparen in der Küche

In der Küche laufen mehrere Geräte regelmäßig und teilweise täglich. Gerade beim Kochen, Backen und Spülen gibt es deshalb einige Gewohnheiten, die sich beim Strom sparen im Haushalt bemerkbar machen können.

Beim Wasserkocher sollte nur die Menge Wasser erhitzt werden, die tatsächlich gebraucht wird. Beim Kochen hilft ein passender Deckel auf dem Topf. Auch die Größe des Topfes sollte zur Herdplatte passen, damit möglichst wenig Wärme verloren geht.

Der Backofen muss nicht bei jedem Gericht vorgeheizt werden. Bei vielen Speisen kannst du auf das Vorheizen verzichten und die vorhandene Wärme während des gesamten Garvorgangs nutzen. Auch Umluft kann gegenüber Ober- und Unterhitze eine niedrigere Temperatureinstellung ermöglichen.

Beim Geschirrspüler kommt es vor allem auf die Beladung und das Programm an. Eine gut gefüllte Maschine muss nicht vorspülen, wenn nur grobe Speisereste entfernt werden. Das Eco-Programm ist häufig sparsamer als ein kurzer Spülgang.

Unser Tipp: Statt beim Kochen jeden Handgriff zu optimieren, lohnt es sich, die Gewohnheiten zu ändern, die jeden Tag vorkommen. Wer regelmäßig Wasser erhitzt, kocht oder den Geschirrspüler laufen lässt, hat hier mehr davon als bei selten genutzten Geräten.

strom sparen in der küche
Strom sparen im Haushalt: Beim Kochen kannst du Strom sparen, etwa durch passende Topfgrößen, einen Deckel und eine gut genutzte Spülmaschine.

Kühlschrank und Gefrierschrank: zum Strom sparen im Haushalt ein entscheidender Faktor

Der Kühlschrank läuft Tag und Nacht. Auch das Gefrierfach oder eine separate Gefriertruhe ist dauerhaft in Betrieb. Deshalb kann sich hier ein genauer Blick lohnen, besonders bei älteren Geräten.

Für den Kühlschrank sind etwa 7 °C meist ausreichend. Im Gefrierfach genügen −18 °C. Eine niedrigere Temperatur lässt die Geräte länger arbeiten und erhöht den Stromverbrauch.

Auch der Standort spielt eine Rolle. Steht der Kühlschrank direkt neben dem Herd, einer Heizung oder in der prallen Sonne, muss er mehr Wärme abführen. Zwischen Gerät und Wand sollte außerdem genügend Platz bleiben, damit die warme Luft gut entweichen kann.

Eine dicke Eisschicht im Gefrierfach ist ebenfalls ungünstig. Sie verringert den verfügbaren Platz und kann den Energiebedarf erhöhen. Regelmäßiges Abtauen schafft hier wieder freie Fläche.

Wir würden einen alten Kühlschrank allerdings nicht allein wegen seines Alters austauschen. Interessanter ist der tatsächliche Verbrauch. Ein Strommessgerät kann zeigen, wie viel Energie das Gerät über einen längeren Zeitraum benötigt. Erst damit lässt sich abschätzen, ob ein neues Modell die höheren Anschaffungskosten rechtfertigt.

Strom sparen beim Waschen und Trocknen

Waschmaschine und Wäschetrockner gehören zu den Geräten, die je nach Haushalt mehrmals pro Woche laufen. Schon die Wahl des Waschprogramms und die Art des Trocknens können deshalb beim Strom sparen im Haushalt einen Unterschied machen.

Für normal verschmutzte Kleidung reichen häufig 30 oder 40 °C. Besonders viel Energie wird beim Aufheizen des Wassers benötigt. Wer die Waschtemperatur reduziert, kann diesen Anteil senken. Das Eco-Programm lohnt ebenfalls einen Blick: Es läuft zwar länger, arbeitet aber häufig mit weniger Energie.

Die Waschmaschine sollte möglichst gut gefüllt sein. Eine halbleere Trommel zu starten, bedeutet nicht automatisch weniger Stromverbrauch als eine volle Ladung.

Beim Trockner lässt sich noch mehr Energie sparen, wenn die Wäsche auf der Leine oder einem Wäscheständer trocknet. Das funktioniert allerdings nicht in jedem Haushalt und zu jeder Jahreszeit. Wer den Trockner regelmäßig nutzt, sollte die Wäsche vorher möglichst gut schleudern.

Für uns ist entscheidend, dass Strom sparen nicht auf Kosten der Alltagstauglichkeit gehen muss. Wer den Trockner im Winter braucht, kann ihn weiterhin nutzen. Dann lohnt es sich eher, die Maschine voll zu beladen und die Wäsche vorher gründlich zu schleudern.

Mit dem Fernseher, Computer und anderen Geräten Strom sparen

Der Fernseher läuft noch, obwohl gerade niemand hinschaut. Die Spielekonsole hängt am Strom und am Schreibtisch bleiben Computer und Monitor nach der Arbeit einfach an. Einzelne Geräte fallen dabei kaum auf. Über viele Stunden und Tage kann sich der Verbrauch trotzdem summieren.

Eine schaltbare Steckdosenleiste kann bei mehreren Geräten praktisch sein. Abends einmal den Schalter drücken und Fernseher, Konsole und Lautsprecher sind gemeinsam ausgeschaltet. Gerade beim Fernseher lässt sich das ohne großen Aufwand in den Alltag einbauen.

Beim Computer sieht es etwas anders aus. Ein Laptop kann bei vergleichbarer Nutzung weniger Strom verbrauchen als ein Desktop-PC. Das hängt aber stark vom jeweiligen Gerät ab. Ein leistungsstarker Laptop und ein sparsamer Desktop-Rechner lassen sich deshalb nicht einfach über einen Kamm scheren.

Drucker, Lautsprecher oder andere Geräte müssen ebenfalls nicht ständig laufen, wenn sie nur ab und zu gebraucht werden. Andererseits muss nicht jedes Gerät nach jeder Nutzung vom Strom getrennt werden. Das wäre im Alltag schnell lästig.

Wir würden deshalb nicht dem letzten Watt hinterherjagen. Interessanter sind die Geräte, die viele Stunden laufen oder dauerhaft angeschlossen bleiben. Dort kann sich eine Änderung tatsächlich bemerkbar machen.

stand by modus ausschalten
Strom sparen im Haushalt: Fernseher im Stand-by-Modus verbraucht weiterhin Strom – ganz ausschalten spart unnötige Energie.

Strom sparen im Haushalt bei der Beleuchtung

Beim Licht lässt sich der Unterschied zwischen alten Glühlampen und LEDs ziemlich gut an der Stromrechnung sehen. Eine klassische 60-Watt-Glühlampe verbraucht bei vier Stunden Brenndauer am Tag rund 88 kWh im Jahr. Eine vergleichbare LED mit 6 Watt kommt auf etwa 8,8 kWh. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro kWh sind das ungefähr 35,20 Euro gegenüber 3,52 Euro pro Jahr.

Die LED kostet bei der Anschaffung zwar etwas mehr als eine einfache Glühlampe. Dafür hält sie wesentlich länger und verursacht im Betrieb deutlich weniger Kosten. Bei Lampen, die jeden Abend mehrere Stunden eingeschaltet sind, macht sich der Unterschied entsprechend schnell bemerkbar. Moderne LEDs erreichen je nach Modell häufig eine Lebensdauer von etwa 25.000 Stunden.

Beim Kauf lohnt sich deshalb ein Blick auf mehr als nur den Preis. Auf der Verpackung stehen unter anderem Helligkeit in Lumen, Lichtfarbe in Kelvin und der Stromverbrauch für 1.000 Stunden. So lässt sich besser vergleichen, welche Lampe tatsächlich zum eigenen Bedarf passt.

Wir würden deshalb nicht warten, bis jede alte Glühlampe kaputt ist. Bei Lampen, die regelmäßig und lange brennen, spricht aus unserer Sicht wenig dafür, noch in die alte Technik zu investieren. Bei einer selten genutzten Lampe im Keller fällt der Unterschied dagegen deutlich weniger ins Gewicht.

Klassische GlühlampeLED-Lampe
Leistung für vergleichbare Helligkeitca. 60 Wca. 6 W
Verbrauch bei 4 Std./Tagca. 88 kWh/Jahrca. 8,8 kWh/Jahr
Stromkosten bei 40 ct/kWhca. 35,20 €/Jahrca. 3,52 €/Jahr
Stromkosten über 10 Jahre*ca. 352 €ca. 35,20 €
Anschaffunggünstigermeist etwas teurer
Lebensdauerdeutlich kürzerdeutlich länger
Vorteilniedriger Kaufpreisdeutlich geringerer Stromverbrauch

Warmwasser und Duschen mti elektrischer Erhitzung

Wenn warmes Wasser elektrisch erhitzt wird, kann das ordentlich ins Gewicht fallen. Gerade beim Duschen und Baden lohnt sich deshalb ein Blick auf die Wassermenge.

Eine Badewanne fasst durchschnittlich etwa 150 Liter Wasser. Beim Duschen hängt der Verbrauch vor allem von der Dauer und vom Duschkopf ab. Ein herkömmlicher Duschkopf kommt häufig auf etwa 9 bis 15 Liter pro Minute. Eine fünfminütige Dusche kann damit deutlich weniger Wasser benötigen als ein Vollbad.

Dusche, 5 MinutenBadewanne
Wasserverbrauchca. 45–75 Literca. 150 Liter
Verhältnisetwa ⅓–½ einer Badewanneca. 2–3× so viel Wasser
Erwärmungweniger Energie nötigmehr Energie nötig
Stromkostenabhängig von Duschdauer, Temperatur und Warmwasserbereitungabhängig von Wassermenge, Temperatur und Warmwasserbereitung

Die Tabelle zeigt allerdings nur einen Richtwert. Wenndu zu den Langduscher, über 10 ode 15 Minuten gehörst, steigen der Wasser- und Eneergieverbrauch deutlich!

Auch bei den Kosten lässt sich deshalb keine pauschale Zahl für jede Dusche nennen. Neben dem Wasserpreis spielt vor allem die Energie für das Aufheizen eine Rolle. Bei einem elektrischen Durchlauferhitzer kostet warmes Wasser in der Regel deutlich mehr als bei einer Erwärmung mit anderen Energieträgern.

Wer beim Warmwasser sparen möchte, muss nicht auf das Baden verzichten. Eine kürzere Dusche mit geringerem Wasserdurchfluss bringt im Alltag oft mehr, als sich ständig über die eine oder andere Badewanne Gedanken zu machen.

Ein Sparduschkopf kann dabei helfen. Laut co2online lässt sich der Wasserverbrauch beim Duschen damit je nach Modell um etwa die Hälfte reduzieren.

Strom sparen im Haushalt beim Kühlen der Wohnung

Wenn es im Sommer heiß wird, ist die Klimaanlage schnell die bequemste Lösung. Sie kann einen Raum allerdings über viele Stunden mit Strom versorgen. Wer darauf verzichten kann, hat deshalb eine Möglichkeit, den Verbrauch deutlich zu reduzieren.

Vor allem die Hitze gar nicht erst in die Wohnung zu lassen, hilft. Tagsüber bleiben Fenster und Jalousien möglichst geschlossen, während morgens und abends gelüftet wird. Außenliegender Sonnenschutz ist dabei besonders wirksam, weil die Wärme gar nicht erst durch die Fensterscheibe ins Zimmer gelangt.

Auch ein Ventilator kann eine Alternative sein. Er kühlt zwar nicht die Raumluft wie eine Klimaanlage, sorgt aber durch die Luftbewegung dafür, dass sich die Wärme auf der Haut weniger unangenehm anfühlt. Dabei benötigt er meist deutlich weniger Strom.

Wir würden deshalb nicht automatisch zur Klimaanlage greifen, sobald die Wohnung warm wird. Für viele Situationen reichen Sonnenschutz, richtiges Lüften und ein Ventilator aus. Bei sehr hohen Temperaturen oder besonderen gesundheitlichen Anforderungen kann eine Klimaanlage natürlich trotzdem sinnvoll sein.

Alte Elektrogeräte austauschen: Wann lohnt sich ein neues Gerät?

Ein altes Gerät läuft noch und funktioniert eigentlich ganz gut. Warum also ersetzen? Nur weil ein neues Modell weniger Strom verbraucht, muss sich der Kauf nicht automatisch rechnen.

Anders sieht es bei Geräten aus, die jeden Tag oder rund um die Uhr laufen. Ein alter Kühlschrank oder Gefrierschrank kann über die Jahre deutlich mehr Strom verbrauchen als ein modernes Gerät. Bei einem selten genutzten Gerät fällt der Unterschied dagegen kaum ins Gewicht.

Deshalb lohnt sich vor dem Kauf eine kleine Rechnung: Wie viel Strom verbraucht das alte Gerät? Was würde ein neues Modell benötigen? Und wie lange müsste es laufen, bis sich der höhere Kaufpreis durch die niedrigeren Stromkosten ausgleicht?

Auch die Herstellung eines neuen Geräts braucht Ressourcen. Wir würden ein funktionierendes Gerät deshalb nicht vorschnell aussortieren, nur weil ein neues Modell auf dem Papier sparsamer ist. Bei einem echten Stromfresser kann ein Austausch dagegen durchaus sinnvoll sein.

Besonders interessant wird es, wenn ohnehin ein Neukauf ansteht. Dann lohnt sich der Blick auf den Energieverbrauch mti dem Ziel Strom sparen im Haushalt gleich mit.

energieeffizienter kühlschrank
Strom sparen im Haushalt Ein energieeffizienter Kühlschrank kann den Stromverbrauch im Haushalt deutlich reduzieren.

20 Tipps zum Strom sparen im Haushalt

Manche Dinge sind schnell erledigt, andere brauchen etwas mehr Planung. Die folgenden Tipps lassen sich je nach Haushalt unterschiedlich gut umsetzen.

  1. Nur so viel Wasser im Wasserkocher erhitzen, wie tatsächlich gebraucht wird.
  2. Beim Kochen einen Deckel verwenden und die Herdplatte passend zur Topfgröße wählen.
  3. Den Backofen nicht automatisch vorheizen, wenn das Rezept es nicht verlangt.
  4. Restwärme des Backofens nutzen, sofern es zum Gericht passt.
  5. Die Spülmaschine erst laufen lassen, wenn sie gut gefüllt ist.
  6. Das Eco-Programm der Spülmaschine ausprobieren, statt automatisch den kürzesten Spülgang zu wählen.
  7. Waschmaschine möglichst voll beladen, ohne sie zu überfüllen.
  8. Bei normal verschmutzter Wäsche niedrigere Temperaturen wählen, wenn das Waschprogramm dafür geeignet ist.
  9. Wäsche möglichst an der Luft trocknen lassen.
  10. Wäsche vor dem Trocknen gut schleudern, damit der Trockner weniger Arbeit hat.
  11. Den Kühlschrank auf etwa 7 °C einstellen und das Gefrierfach bei etwa −18 °C halten.
  12. Gefrierfächer regelmäßig abtauen, wenn sich eine dicke Eisschicht bildet.
  13. LED-Lampen statt alter Glühlampen verwenden, vor allem bei häufig genutzten Leuchten.
  14. Licht ausschalten, wenn ein Raum nicht gebraucht wird.
  15. Fernseher, Spielekonsole und andere Geräte vollständig ausschalten, wenn sie längere Zeit nicht benötigt werden.
  16. Schaltbare Steckdosenleisten nutzen, wenn mehrere Geräte gemeinsam vom Netz getrennt werden sollen.
  17. Warmwasserverbrauch beim Duschen im Blick behalten und bei Bedarf einen Sparduschkopf verwenden.
  18. Im Sommer Sonnenschutz und richtiges Lüften nutzen, bevor die Klimaanlage dauerhaft läuft.
  19. Den Verbrauch verdächtiger Geräte mit einem Strommessgerät prüfen, bevor sie ersetzt werden.
  20. Vor dem Kauf eines neuen Elektrogeräts Stromverbrauch und Anschaffungspreis gemeinsam betrachten.

Unser Tipp: Nicht alle 20 Punkte zum Strom sparen im Haushalt auf einmal angehen. Zwei oder drei Veränderungen, die dauerhaft funktionieren, sind im Alltag meist hilfreicher als eine lange Liste guter Vorsätze.

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Häufige Fragen zum Stromsparen im Haushalt

Strom sparen im Haushalt: Was ist durch den Austausch alter Elektrogeräte möglich?

Wie viel Strom sparen im Haushalt tatsächlich möglich ist, wenn alte Geräte ersetzt werden, hängt vom jeweiligen Verbrauch und der Nutzungsdauer ab. Besonders bei Kühlschränken, Gefriergeräten oder Wäschetrocknern kann ein modernes Modell deutlich weniger Energie benötigen. Entscheidend ist jedoch, ob die eingesparten Stromkosten den Kaufpreis innerhalb einer sinnvollen Zeit ausgleichen.

Welche Kosten lassen sich durch Strom sparen im Haushalt pro Jahr vermeiden?

Wie hoch die jährliche Ersparnis beim Strom sparen im Haushalt ausfällt, lässt sich nicht pauschal angeben. Haushaltsgröße, Stromverbrauch, Geräte und Strompreis unterscheiden sich erheblich. Wer seine möglichen Einsparungen berechnen möchte, sollte deshalb zunächst den eigenen Jahresverbrauch kennen und anschließend einzelne Verbraucher sowie deren Nutzungsdauer betrachten.

Welche Geräte eignen sich beim Strom sparen im Haushalt besonders für eine Verbrauchsmessung?

Am besten eignen sich Geräte, deren Verbrauch schwer einzuschätzen ist oder die häufig laufen. Dazu können etwa Fernseher, Computer oder ältere Kühlschränke gehören. Ein Strommessgerät zeigt über mehrere Tage, was tatsächlich zusammenkommt. So lässt sich schnell feststellen, ob hinter dem vermuteten Stromfresser wirklich ein nennenswerter Verbrauch steckt.

Wie lässt sich beim Strom sparen im Haushalt zwischen Stand-by und echtem Stromfresser unterscheiden?

Nicht jedes Gerät im Stand-by zieht automatisch viel Strom. Bei einem einzelnen Fernseher oder Monitor kann der Verbrauch gering sein. Stehen allerdings viele Geräte dauerhaft auf Stand-by, kann sich das über das Jahr summieren. Hier würden wir nicht raten, einfach alles vom Netz zu trennen. Eine Messung zeigt viel zuverlässiger, wo sich das Ausschalten tatsächlich lohnt.

Was bringt beim Strom sparen im Haushalt mehr: weniger Verbrauch oder ein günstigerer Stromtarif?

Beim Strom sparen im Haushalt wirken Verbrauch und Strompreis an unterschiedlichen Stellen. Wer weniger Kilowattstunden benötigt, reduziert den Energieverbrauch direkt. Ein günstigerer Tarif senkt dagegen den Preis für die benötigte Energie. Welche Maßnahme stärker ins Gewicht fällt, hängt vom persönlichen Verbrauch, dem bisherigen Tarif und den möglichen Einsparungen ab.

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