Naturkosmetik boomt – und das hat gute Gründe. Immer mehr Menschen wollen wissen, was sie sich eigentlich ins Gesicht schmieren. Zwischen echten Naturkosmetik-Marken, „naturnahen“ Produkten und cleverem Greenwashing liegen allerdings Welten. Welche Naturkosmetik-Marken wirklich überzeugen und worauf du achten musst, schauen wir uns hier näher an.
Warum Naturkosmetik-Marken kaufen?
„Natürlich“ steht heute auf so ziemlich allem, sogar auf Produkten, die mit der Natur nicht allzu viel zu tun haben. Zertifizierte Naturkosmetik folgt dagegen festen Regeln.
Das bedeutet unter anderem:
- natürliche Inhaltsstoffe
- keine synthetischen Duft- oder Farbstoffe
- keine Silikone, Mineralöle oder Mikroplastik
- keine Gentechnik
- keine Tierversuche
- pflanzliche Öle statt Erdöl
- meistens natürliche Konservierung
Klingt streng? Ist es auch – zum Glück. Denn nur so kannst du sicher sein, dass das Produkt wirklich „natur“ ist und nicht nur danach aussieht. Besonders verlässliche Naturkosmetik-Siegel sind zum Beispiel BDIH, NaTrue, Ecocert oder COSMOS.
» mehr zum Thema: Naturkosmetik Inhaltsstoffe

13 Naturkosmetik-Marken im Überblick
Hier findest du eine Naturkosmetik-Marken-Liste. Mach den Praxis-Test und probiere aus, welche Produkte du davon am besten verträgst.
| Marke | Beschreibung |
|---|---|
Sanoll |
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Sante |
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PRIMAVERA |
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Dr. Hauschka |
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Weleda |
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i+m |
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Dr. Scheller |
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Santaverde |
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Annemarie Börlind |
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Martina Gebhard |
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Speick |
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Alva |
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Alverde |
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Alle Vorteile von Naturkosmetik
Naturkosmetikprodukte haben viele Vorteile für deine Haut, schont als ökologische Kosmetik aber auch die Umwelt.
Hier die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
- weniger Reizstoffe: Natürliche Kosmetik verzichtet auf aggressive Tenside, Mineralöl und synthetische Duftstoffe. Das freut besonders sensible oder gereizte Haut. Aber Vorsicht: Bestimmte ätherische Öle können für Allergiker ungeeignet sein.
- mehr wertvolle Pflanzenpower: Kaltgepresste Öle, Aloe Vera, Kräuterextrakte oder Hydrolate versorgen die Haut mit Antioxidantien, Vitaminen und Fettsäuren, genau das, was sie wirklich braucht.
- bessere Umweltbilanz: Rohstoffe aus Bio-Anbau, faire Lieferketten und recycelbare Verpackungen reduzieren den ökologischen Fußabdruck deutlich.
- kein Mikroplastik: Eine Wohltat für Meere, Böden und Wasserkreisläufe.
- Weniger ist mehr: Viele Naturkosmetik-Marken setzen bewusst auf kurze, klare INCI-Listen. Das erleichtert dir enorm, herauszufinden, was du gut verträgst.

Wo kannst du Naturkosmetik-Marken kaufen?
Du findest die besten Naturkosmetik-Marken online, wo es zahlreiche Naturkosmetik-Shops gibt. Auch Drogerien wie Rossmann und dm, Douglas und jede Apotheke haben eine kleine Auswahl an Naturkosmetikprodukten im Angebot.
Hier noch 4 weitere Shops, in denen du Naturkosmetik online kaufen kannst.
Kleiner Tipp: Online kannst du oft Sets oder Probiergrößen bestellen. Perfekt, um neue Naturkosmetik-Marken auszutesten, ohne gleich ein teures Produkt zu kaufen.
DIY: Naturkosmetik selber machen? Wer Lust hat, selbst Hand anzulegen, kann einfache Naturkosmetik-Produkte selber herstellen. Klassiker sind Lippenbalsam, Peelings oder Gesichtsöle. Vorteil: Du weißt genau, was drin ist, sparst Verpackung und kannst die Inhaltsstoffe perfekt auf deine Haut abstimmen.
Tipp für sensible Haut und Allergiker
Bei Naturkosmetik gilt: „Natürlich“ bedeutet nicht automatisch allergiefrei. Besonders ätherische Öle können bei empfindlicher Haut oder Kindern Reizungen auslösen. Checke daher die Inhaltsstoffe vorab und verwende zu Beginn nur eine kleine Menge, um die Verträglichkeit zu prüfen.
Fazit: Naturkosmetik ist mehr als nur Pflege
Viele steigen auf Naturkosmetik um, weil sie wissen wollen, was sie sich täglich ins Gesicht, auf die Lippen oder in die Haare geben. Weniger kann tatsächlich mehr sein. Naturkosmetik fühlt sich für viele einfach stimmiger an. Die Texturen sind oft etwas ursprünglicher, die Düfte natürlicher, nicht so künstlich-parfümiert. Statt eines „Wow-Effekts“ nach der ersten Anwendung geht es eher um ein langfristiges Hautgefühl, ruhig, ausgeglichen, gepflegt.
Natürlich passt nicht jede Naturkosmetik automatisch zu jeder Haut. Auch Pflanzenstoffe können reizen. Aber wer sich langsam herantastet und Produkte ausprobiert, findet meist eine Routine, die sich ehrlich anfühlt, ohne unnötigen Schnickschnack. Am Ende ist es weniger eine Frage von Trend oder Hype. Es ist eher das gute Gefühl, bewusster zu konsumieren und sich selbst etwas zu geben, das nicht nur schön klingt, sondern auch sinnvoll ist.
FAQ
1. Wie lange hält Naturkosmetik?
Meist 6 bis 12 Monate nach Öffnung, weil keine aggressiven Konservierungsmittel enthalten sind. Lagere die Produkte kühl und lichtgeschützt, damit Wirkstoffe und Textur optimal erhalten bleiben.
2. Sind Naturkosmetik-Produkte immer tierversuchsfrei?
Die meisten Hersteller von zertifizierten Naturkosmetik-Marken verzichten auf Tierversuche. Zertifikate wie NaTrue oder BDIH etwa garantieren dir tierversuchsfreie Produkte.
3. Kann ich Naturkosmetik auch bei sensibler Haut verwenden?
Ja, viele Naturkosmetik-Marken bieten Produkte speziell für sensible Haut an. Allerdings solltest du immer die Inhaltsstoffe prüfen, da auch natürliche Stoffe Allergien auslösen können.
